Der CDU-Ortsverband Tangstedt wurde im Jahr 1959 gegründet. Erster Vorsitzender war der damalige Bürgermeister Alwin Eggerstedt. Abgelöst als Vorsitzender wurde dieser von Ernst Hermann Möller. Mit viel Ideenreichtum und Kraft konnte die CDU ihren Mitgliederbestand in den 70ern deutlich ausweiten.
1976 wurde Hartwig Becker Bürgermeister in Tangstedt, 1982 dann Ernst Hermann Möller, der dieses Amt bis Juni 2008 inne hatte.
Die "jungen Wilden" der CDU modernisierten ihre Heimatgemeinde von Grund auf. Erstmals übernahm in den 80er Jahren mit Helga Müller eine Frau den Ortsvorsitz. Marina Rethwisch folgte ihr in dieses Amt. Im Jahr 2006 übernahm Lars Kuhlmann den Ortsvorsitz. Damit ist er in fast 50 Jahren erst der 5. Vorsitzernde der CDU in Tangstedt. Das zeugt von der Geschlossenheit dieses heute ca. 45 Mitglieder starken Verbandes.
Neben den kommunalpolitischen Betätigungsfeldern leistet die CDU mit Dorfputz, Osterfeuer und Kinderfest einen Beitrag zur Dorfgemeinschaft.
Die CDU Schleswig-Holstein ist mit rd. 30.000 Mitgliedern die größte Partei Schleswig-Holsteins. Mit 2,77 Millionen Einwohnern und einer Fläche von knapp 16.000 Quadratkilometern bildet das Land zwischen den Meeren die Brücke nach Skandinavien.
Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Bevölkerung durch den großen Flüchtlingsstrom innerhalb eines Jahres von 1,6 Millionen auf 2,4 Millionen Menschen. Dies erforderte eine Integrationsleistung, die unser Land bis in die Gegenwart geprägt hat. Den Wiederaufbau unseres Landes hat die CDU als konservative und soziale, in ihren Grundwerten aber stets liberale Kraft erfolgreich gestaltet.
Wir sind "näher am Menschen", denn wir nehmen die Anliegen der Menschen in diesem Land ernst - und gehen auch die Lösung aktiv an. Damit verkörpert die CDU Schleswig-Holstein ein Politikverständnis, das geprägt ist von offenen Diskussionen und dem fairen Ringen um Inhalte, der Stärkung der Mitgliedsrechte, der Beteiligung von externem Sachverstand zur Erstellung einer neuen, von allen getragenen Programmatik.
Das Land befindet sich um Umbruch und stellt die Politik damit vor neue Aufgaben: So müssen die Bereiche Tourismus, Dienstleistungen und moderne Technologien gestärkt werden und damit den wirtschaftlichen Strukturwandel auffangen. Dies gelingt jedoch gegenwärtig nur begrenzt. So bleibt die unbefriedigende Wirtschaftsentwicklung eines der Hauptprobleme Schleswig-Holsteins. Ursachen für das geringe Wachstum und die hohe Arbeitslosigkeit sind eine geringe Investitionsquote der öffentlichen Hand sowie eine völlig verkrustete Gesetzgebung, die die dringend notwendige Flexibilisierung des Arbeitsmarktes behindert.
Die CDU nimmt diese Herausforderungen an und spätestens die Landtagswahl am 20. Februar 2005 hat gezeigt, dass die Menschen in unserem Land uns die Lösungen der anstehenden Probleme zutrauen.