27.08.2010
Ole Schröder beteiligt sich nicht an abgeordnetenwatch.de
Die Betreiber der Internetplattform abgeordnetenwatch.de haben in einer Pressemitteillung die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Pinneberg bewertet. Grundlage für die Verteilung der Schulnoten war dabei die Häufigkeit von Antworten auf Anfragen, die den Abgeordneten auf der Plattform gestellt wurden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Ole Schröder stellt dazu klar, dass er sich nicht an abgeordnetenwatch beteiligt und insofern seine Beteiligung dort gar nicht benotet werden kann:
„Ich möchte mit den Bürgerinnen und Bürgern direkt, transparent und ohne Umwege über Dritte kommunizieren. Meine bislang gemachten Erfahrungen haben gezeigt, dass die weitgehend anonyme Kommunikation über eine Plattform weder den Fragenden noch den Antwortenden zufrieden stellt.
Während des Bundestagswahlkampfes 2005 habe ich die Internet-Plattform kandidatenwatch genutzt. Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich mich dafür entschlossen, mich an abgeordnetenwatch nicht zu beteiligen. Die Kommunikation zwischen Bürger und Abgeordnetem ist direkt und ohne einen Umweg auch im Internet problemlos möglich. Ich stehe den Bürgern in meinen Bürgersprechstunden regelmäßig persönlich zur Verfügung. Bürger können sich per Brief oder E-Mail in jeder Angelegenheit an mich wenden und erhalten von mir eine verbindliche Antwort. Auf meiner Homepage habe ich darüber hinaus eine Rubrik „Bürger-Fragen“ integriert. Hier können Fragen gestellt werden, die online und öffentlich einsehbar beantwortet werden. Anders als bei abgeordnentenwatch sind mir dabei die relevanten Daten der fragenden Person allerdings bekannt“, so Ole Schröder.